Mit dem Baby ins Schwimmbad – Babyschwimmen

 

Ist Babyschwimmen empfehlenswert?

 

Babys haben meist großen Spaß beim Umgang mit dem Wasser. Sei es etwas nur um mit einem laufenden Wasserhahn zu spielen, das gemeinsame Bad mit einem Elternteil oder gar der Besuch von Babyschwimmen im Schwimmbad.

 

Gerade beim Babyschwimmen erinnert sich das Baby sicherlich wieder an die Zeit vor der Geburt, auch da war es ja von Flüssigkeit umgeben und konnte so das Gefühl von Schwerelosigkeit erleben. So kann das Baby im warmen Wasser Dank der Schwerelosigkeit Bewegungen, die es sonst erst später erlernen wird, schon mal ausprobieren. Es dürfte klar sein, dass so die kindliche Motorik erheblich gestärkt und gefördert wird.

Der Aufenthalt im warmen Wasser fördert auch den feinen Tastsinn während der Bewegung wie auch die Atemfunktion.

Speziell etwas in der Entwicklung zurückgebliebene Kinder (Frühchen) bekommen viel stärkende Impulse durch das Babyschwimmen.

Interessant für ängstliche Eltern ist der Atemschutzreflex und der Schwimmreflex, der allen Babys in den ersten Lebensmonaten eigen ist. So macht ein Baby ganz automatisch Schwimmbewegungen, wenn man es ins Wasser hält. Und wenn Wasser an Mund oder Nase kommen dann wird automatisch die Luft angehalte. Leider verliert sich dieser natürliche Reflex circa bei einem halben Lebensjahr. Unser Tipp, davor mit dem Babyschwimmen beginnen.

 

Regeln für das Babyschwimmen

 

Natürlich muß das Baby kräftig genug für den Baby-Schwimmkurs sein. Wobei, ein Schwimmkurs ist es ja nicht, eher ein Gymnastikkurs im warmen Wasser. Ideal sind dabei Wassertemperaturen um die 32 ° Celsius. Bei ganz kleinen Zwergen gerne auch ein klein wenig mehr.  Babys können ihre Körpertemperatur nicht so wie Erwachsene halten, sie frieren einfach schneller.

So ab dem dritten Lebensmonat kann man an den ersten Ausflug in das Schwimmbad denken.

Der Aufenthalt sollte bei allem Spass aber nicht länger wie eine halbe Stunde sein. Für den ganzen Ausflug sollte man aber dann doch 1,5 Stunden einplanen, insbesondere wenn man alleine mit dem Baby unterwegs ist. Ideal ist sogesehen dann die Zeit zwischen zwei Mahlzeiten!

In den meisten Schwimmbädern wird für die Kleinen auch schon die richtige Badekleidung vorgeschrieben, und das sind sogenannte Schwimmwindeln. Eine Schwimmwindel ist nichts anderes wie eine Höschenwindel bei denen mit elastischen Gummis die Beinchen und den Bauch sicher umgürten, für den Fall aller Fälle!

Aber jede Regel hat auch ihre Ausnahmen, so kann gerade ihr Baby keinen Badespass haben. Zeigt es nach dem dritten oder auch vierten Besuch immer noch eine heftige Abneigung, dann einfach mal ein paar Monate abwarten.

Hat das kleine Kind Hautprobleme wie Neurodermitis oder Allergien oder auch Asthma, so sollte man vorab den Kinderarzt fragen. Auch offene Wunden, eine starke Erkältung und gar eine Mittelohrentzündung oder eine Pilzinfektion sind no-go`s für einen Schwimmbadbesuch, aber das dürfte sowieso klar sein.

 

Ausstattung für den Schwimmbadbesuch

 

Gute Vorbereitung ist die „Mutter der Porzellanschüssel“. Da heisst es doch an einiges zu denken.

Neben der Badebekleidung der Begleitperson erst einmal die Schwimmwindel mit dem elastischen Bund bzw. einer guten Babybadehose.

Warum Schwimmwindeln und keine „normalen“ Windeln? Die normale Babywindel hat einen stark augenden Kern, dieser wird sich mit Wasser regelrecht vollsaugen, Das Gewicht und die Handhabung hinterher ist alles andere als geschickt.

Bei der Babyschwimmwindel wird durch die äußere Beschichtung dies verhindert, zumindest für eine gewisse Zeit. Allerdings ist die Bedingung, dass die Schwimmwindel perfekt sitzt, es gibt unterschiedliche Windelgrößen zu kaufen.

Zum Abtrocknen und Umkleiden 2 kuschligwärmende Badehandtücher, gerne kann davon auch eines als Badetuch mit eingebauter Kapuze sein.

In die Wickeltasche gehören die Windelausstattung und die Babykleidung für die An- und Abreise. Gerade in der kälteren Jahreszeit ein wärmendes Babymützchen nicht vergessen.

Manche Babys sind nach dem Schwimmausflug recht hungrig, also auch da an etwas Reiseproviant ( Babyfläschen…) danken.

Schwimmbäder bieten meist gechlortes Wasser, zum Abwaschen nimmt man ein mildes Babyduschgel mit. Hat das Baby eine empfindliche Haut, dann lohnt auch der Griff zu einer rückfettenden Babylotion. Ganz wichtig ist gründliches Abtrocken der Babyhaut auch in allen Falten, Zehenzwischenräumen und in den Öhrchen. Je nach Haarwuchs kann auch die Mitnahme eines Haarföhns angezeigt sein.

Aber auch vor dem Gang in das warme Schwimmbadwasser muss das Kind aus hygienischen Grunden ( Hautschuppen, Pflegecremerückstände auf der Haut wie auch Urin ) mit einem milden Wasserstrahl abgeduscht werden.

Das Team von Baby-Kleidung.info wünscht viel Spass bei der Wassergymnastik für Säuglinge und Kleinkinder und empfiehlt den Eltern keinen falschen Ergeiz beim Thema Babyschwimmen zu entwickeln, überzogene Frühförderung für Babys ist nicht Sinn der Sache!

 

 

 

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