Baden ihres Babys – leicht gemacht

 

Tipps zum entspannten Badeerlebnis

 

nach den ersten Ausflügen in die Badewanne entwickelt sich bei den meisten Babys nach dem Abbau der ersten Scheu sogar Spass am Aufenthalt im warmen Wasser.

Für alle Beteiligten, für die Hauptperson, um die sich ja alles dreht, für Mamma, Pappa, Oma und Opa und die Geschwister möglicherweise ist das immer wieder eine herrliche Gelegenheit für ein intensives Miteinander.

 

Baden ihres Babys – so geht`s

 

Wie auch bei den Erwachsenen gibt es natürlich auch bei den ganz  Kleinen ausgesprochen scheue Wasserangsthasen.

Da Baden ja keine Pflicht ist, sollte man es beim täglichen Waschen belassen.

Doch wie überzeugt man so richtige Wassermuffel? ein langsames Herantasten verspricht mehr Erfolg, dass sich ein begeisterter Wasserplantscher aus dem streubenden Angsthasen wird. Bei 37° Celsius Wassertemperatur (!) unterschiedliches Ausprobieren, sei es in der grossen Badewanne auf dem Bauch vom Pappa oder im Badeeimer anfänglich mit ganz wenig Wasser.

Um das Baden ihres Babys zum schönen Erlebnis zu machen, bekommen Sie hier eine Reihe guter Tipps und Hilfestellungen.

 

Ab wann kann man Babys baden?

 

An sich ist es ganz einfach, wann ihr kleiner Zwerg reif für die Badewanne ist.

Ist der Nabel ordentlich verheilt, dann spricht nichts gegen ein warmes Bad. Sind die Krusten rund um den Nabel abgefallen, ist keine auffällige Rötung mehr zu sehen und nässt der Nabel nicht mehr, dann kann es statt der täglichen Waschung mit warmen Wasser unter Zuhilfenahme des Waschlappens auch mal ein Ausflug in die Babybadewanne stattfinden.

Im warmen Badewasser ist die Pflege des  Bauchnabels bei Babys auch leichter, denn in dieser Hautfalte kann sich recht leicht eine Schmutzkruste ansetzen. Ist der Nabel zudem tieferliegend, dann kann Mamma vorsichtig mit einem eingeölten Wattestäbchen säubern.

 

Was braucht es für ein Babybad?

 

Als Grundausstattung braucht es nicht viel, vor dem ersten Bad sollten folgende Artikel vorhanden sein:

Eine Babywanne, größere Badetücher, Waschlappen, Öle, Cremes und ein Badethermometer. Das Testen der Wassertemperatur mit dem Ellenbogen ist am Anfang nicht jedermanns Sache. Später lohnt dann noch der Kauf einer Babynagelschere.

Nach dem Bad mag das Baby gerne ein vorgewärmtes kuscheliges Badehandtuch. Zum Abtrocknen sollte man die zarte Babyhaut weniger abrubbeln, besser ist es, vorsichtig die Haut gründlich abzutupfen. Auch nicht die Stellen vergessen, in denen sich gerne die Feuchtigkeit hält, wie Achselhöhlen, Ohren und Zehenzwischenräume.

Idealerweise hat man dann noch ein zweites trockenes Badetuch, denn was gibt es schöneres als entspannt und zufrieden mit Mamma eingewickelt im Frotteetuch zu Kuscheln. Im feuchten Badetuch wird es nämlich schnell zu kalt!

 

Die Badetemperatur

 

Sowohl die Zimmertemperatur wie auch die Wassertemperatur ist zu beachten. Auch die benötigten Badetücher wie auch der Bademantel sollten zumindest in der kälteren Jahreszeit angewärmt sein.

Im Badezimmer oder wenn das Baby in der Küche gebadet wird sollte die Zimmertemperatur bei angenehmen 22° Celsius bis 23° Celsius liegen. Bitte darauf achten, dass kein kälterer Luftzug aufgrund geöffneter Türen oder Fenster entsteht.

Das ideale Badewasser har eine Temperatur von 37° Celsius. Ein Überprüfen mit einem guten Badethermometer ist zur Sicherheit angezeigt.

 

Wie häufig soll ein Baby gebadet werden?

 

Das ist einfacherweise jeder Familie selbst überlassen. Unabhängig von der Häufigkeit eines Bades sollte ein Baby jeden Tag gründlicher gewaschen werden.

Anfänglich ist die zarte Babyhaut noch recht empfindlich, die vom Baby gebildete Schutzschicht auf der Haut hat noch keine so gute Barriere gegen ein langes und häufiges Baden gerade mit Badezusätzen.

Einerseits ist Baden im warmen klaren Wasser die bessere Lösung sowie zumindest am Anfang die Begrenzung auf ein wöchentliches Bad und von der Zeitdauer auf fünf bis zehn Minuten, auch wenn es so noch viel Spaß macht.

Bei besonders trockener Haut ihres kleinen Zwerges sind rückfettende Babybadeöle ein Tipp. Bei echten Hautirritationen empfiehlt es sich, den Kinderarzt konkret nach besonderen Badezusätzen zu fragen.

Ob Sie ihr Kind lieber morgens, mittags oder abends Baden, eine Badezeitregelung sollte sich an den Umständen in der Familie anpassen. Gerne wird der Abend gewählt, weil das Kind nach dem Baden gerne entspannt einschläft. Auch ein Baby liebt schon die Regelmässigkeit, so sollte man die Badezeiten entsprechend einhalten.

Wie auch bei Erwachsenen sollte auch ein Baby nicht mit vollem Magen sein Bad nehmen, lieber hinterher das wohlverdiente Fläschchen geniessen lassen.

 

Badewanne, Babybadewanne oder Badeeimer?

 

Sind die Babys noch recht klein und können nicht einmal Sitzen, dann ist eine große Badewanne nicht praktisch, selbst wenn man eine rutschfeste Gummimatte oder Badehilfen einsetzt. Warum? Weil sich Mamma oder Pappa, wenn sie nicht selbst in der Wanne mit drinsitzen, sich vor die Badewanne kniene müssen, braucht man dann noch schnell etwas…. Ein Baby oder Kleinkind sollte man niemals aus den Augen lassen, wenn es im Wasser ist!

Besser aber auch nicht richtig ideal wäre eine Babybadewanne in der Badewanne, denn so lässt sich das Badewasser leichter wieder ausschütten nach dem Bad, auch kleinere Spritzer sind kein Problem.

Doch wer erst einmal Minuten vor der Badewanne gekniet hat, der weiss wovon ich spreche, selbst ein kleiner Schemel hilft nicht recht weiter.

Gut ist es, wenn man im Stehen die Babybadewanne vor sich hat, ob auf dem Wickeltisch oder einem anderen stabilen Ort in gut Hüfthöhe. Es gibt auch spezielle Gestelle für Babybadewannen zu kaufen. Wichtig ist nur, dass die Wanne mit dem Baby schon alleine gewichtsbedingt wirklich fest und sicher steht.

Wem vor der Höhe Angst wird, der mag auch auf dem Boden die Babybadewanne aufstellen, ein festes Kissen davor für die Knie, auch das geht prima.

In jüngerer Zeit wird immer häufiger der Babybadeeimer genutzt, damit ist aber nicht der Haushaltskunststoffeimer gemeint, denn der ist insich nicht stabil genug.

Ein Badeeimer hat vielerlei Vorzüge, einmal wird weniger Badewasser benötigt, der Eimer ist schnell wieder aufgeräumt und erlässt sich auch gut mitnehmen bei einer Reise zu den Großeltern.

Für Babys ist die aufrechtere Badeposition auch angenehmer, gehalten von einer Hand im Rücken, gerade Bademuffel bringt man so viel leichter zum Badespaß. Gerade ängstliche Eltern freuen sich darüber, dass einem der kleine Zwerg nicht so einfach aus der Hand gleiten kann. Nur das Baden in Bauchlage, wie es manche Babys so lieben, das ist im Babybadeeimer leider nicht möglich.

 

 

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 21.10.2017 um 23:49 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm